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Bücher zu Lateinamerika

Autor
Ruiz Rosas, José

Der Wind, der dein Staunen trägt / El viento donde tus qués exclamas

Untertitel
Gedichte, 1950-2009, eine Anthologie / Antología de poesía, 1950 - 2009: Übersetzt von Monika Driller u.a.
Beschreibung
Verlag
Weilerswist: Verlag Ralf Liebe, 2009. Edition Landpresse
Format
englbr.
Seiten
135 Seiten
ISBN/EAN
978-3-941037-30-4
Preis
15,00 EUR

Zur Autorin/Zum Autor:

José Ruiz Rosas wurde am 14.5.1928 in Lima geboren. 1950 ließ er sich in Arequipa nieder, deren kulturelles Leben er als Inhaber der Buchhandlung „Trilce“ und später als Leiter der dortigen Zweig-stelle des Nationalen Kulturinstituts und der Stadtbibliothek wesentlich mitgeprägt hat. Zu seinen zahl-reichen Publikationen gehören u. a. die Gedichtsammlungen Sonetaje (1951), Esa noche vacía (1967), Urbe (1968), La sola palabra (1976), Arakné (1976), Vecino de la muerte (1985), Navega Poesía (1995); im Jahre 2009 erschien in Arequipa sein Gesamtwerk in einem Band Obra Poética (1949-2009). José Ruiz Rosas wurde 2008 zum Mitglied der Peruanischen Sprachakademie berufen. Anläßlich einer Lesung in Köln erschien eine kleine übersetzte Auswahl seiner Gedichte in limitierter Auflage, herausgegeben vom Archiv für übersetzte Literatur aus Lateinamerika und der Karibik.

Zum Buch:

„Erzähl uns Neuigkeiten, Fremder; / den Farbton der Iris in deinem Dorf; / die Richtung der Lüfte und die Wege / Nenn´ uns die Steine, die Mühsal, den Traum / und das heimliche Glück des Wartenden. /… / Erzählt uns auch noch, ob du bei deiner Rückkehr klarer siehst oder schon erblindet bist.“ So beginnt das erste Gedicht dieser kleinen Sammlung, die einen repräsentativen Querschnitt aus den zahlreichen Publikationen des mittlerweile über 80jährigen Lyrikers bietet. Sein Werk wurde mit zahlreichen Preises ausgezeichnet, so sein 800 Verse umfassendes Gedicht Elogio de la danza (México, 1980), das als eines der Höhepunkt des lyrischen Schaffens seiner Generation gilt. Einem Alchimisten gleich versteht sich José Ruiz Rosas auf die Kunst der Verwandlung makellos geformter Sonette zu „Antisonetten“, aus denen eine unbefangene Sicht der heutigen Zeit spricht. „Ruiz Rosas versteckt sich nicht hinter den Worten, bringt vielmehr mit wenigen Strophen seine authentischen Themen auf den Punkt. Brillant, wie er für seine Botschaften ohne Umwege ans Ziel kommt. Keine rethorischen Tricks oder allegorischen Verklärungen, weder Zweideutiges noch Ironisches. Erde, pure Erde, seine Lyrik. Ein wahrer Maestro.“ (Jochen Arlt) Klaus Küpper (Bücher zu Lateinamerika)